Mittwoch, 18. April 2012

I Tell You What You Don't Want to Hear

Dan Sartain | Ramones Museum
Am Sonntag spielte Dan Sartain ein ramonesques Set in der Kulisse des Ramones Museum. Nachdem er gefühlte zwei Stunden brauchte um sich und seine Band auf der Bühen zu positionieren, spielte der Frontman mit seinem Bassisten sowie Schlagzeuger ein kurzes aber 'knackiges' 15 Minuten Set. Während er beim eintreten noch die klassiche schwarze Lederjacke zu den gegelten Haaren und dem Gigolo-Schnautzer trug, legte er diese noch vor Beginn der Show ab und rettete sie somit vor der Schweißdusche.
Obwohl nur kurz gesehen doch sehr zu empfehlen und das Konzert am Abend soll wohl in nichts hinten an gestanden haben. Die immer mal wieder stattfindenden Konzerte im Ramones Museum werden jetzt öfters frequentiert.

Flight of the Finch @ YT

Ramones Museum

080412

Schönheit 2.0

Schönheitswahn
Osterspaziergang. Weserstraße. Görlitzer Park.

Donnerstag, 23. Februar 2012

C/O Berlin - Close Up!


Sonntag ging es dann direkt weiter oder zu ende. Weiter mit meinem Kunstmarathon und zu ende mit der Berlinale, welche leider ziemlich an mir vorbei ging. Das C/O kürte die Gewinner des Close up! Wettbewerbs. Die Schau zeigte 18 verschiedene Blicke auf das Filmfestival wobei Jasmin Kokkola gewann. Christoph Soeder und Dierk Saathoff belegten den zweiten und dritten Platz.
Ein Großteil der jungen Fotografen bezogen sich auf die Darstellung der Corporate Identity und so häufte sich rote Farbe, ob als Teppich, Wand oder Stuhl sowie zahlreiche Darstellungen des Bären. Meine Favoritin Magdalena Bichler entschied sich jedoch auf einen Blick um den Teppich herum und fotografierte Maskottchen in der Pause oder Fans und ihre Memoribilia.

Persönliches Highlight dann ein unerwartetes Treffen mit dem Berlinale Direktor Dieter Kossliks.




bis 26.02.2012 
Oranienburger Straße 35/36

Mittwoch, 22. Februar 2012

KW - You killed me first

Das KW eröffnete am Samstag seine neue Ausstellung "You Killed Me First - The Cinema of Transgression". Das letzte Mal kam ich zu spät und die Ausstellung war bereits geschlossen. Deshalb diesmal früher. Als ich also gegen 18.30 Uhr ankomme ist die Ausstellung gut gefüllt mit einem erfrischend gemischten Publikum. Vom Alt-Punk über den typischen Hipster bis zum Touristen und 'Kunstkenner'.
Der erste Raum, die Halle wird von drei großen Leinwänden bespielt und nach der Aufforderung 'doch nach unten zu gehen' verteilen sich die Besucher vor und hinter de Leinwänden. Durch ihre in Neon an die Wand gebrachten Titel erfahre ich, dass ich hier Stray Dogs aus dem Jahr 1985 ein Film von Richard Kern, Thrust in Me von 1985 gefilmt von Nick Zedd und Richard Kern sowie Nymphomania von 1994, Tessa Hughes-Freeland sehen werde. Letzterer funktionierte zumindest während meines Aufenthalts nicht. Die anderen beiden Filme geben mit ihrer surreal, pervers, erotischen Konzeption eine passende Einführung zur Ausstellung.
Durch das unangenehm mit Stroboskopen beleuchtete Treppenhaus bewegt man sich nun in drei weiteren Etagen durch eine Vielzahl von Filmen, welche Themen wie den Polizeistaat und AIDS genauso zeigen, wie sie einen klassischen Porno imitieren.
Insgesamt nicht meine Ästhetik und auch Nick Zedd konnte mich im Talk nicht überzeugen, jedoch für Menschen die den perversen Schock suchen zu empfehlen.

 KW
YOU KILLED ME FIRST - The Cinema of Transgression19.02. – 09.04.2012
Karen Finley, Tessa Hughes-Freeland, Richard Kern, Lung Leg, Lydia Lunch, Kembra Pfahler, Casandra Stark, Tommy Turner, David Wojnarowicz, Nick Zedd  




Samstag, 18. Februar 2012

Junges Orchester der FU


Am Mittwoch ging es zum Jungen Orchester der FU in die Berliner Philharmonie. Dirigiert durch Antoine Rebstein spielte das Orchester in wunderschöner 70er Jahre Umgebung (ja das meine ich ernst :) des Kammermusiksaals, Stücke von Tschaikowsky und vielen mehr. Wundervoll!